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28. November 2017 | FPÖ

FP-Waldhäusl: „Jobkaiser“ ÖVP-Riedl schwänzt wichtige Landtagssitzung, kassiert aber Gehalt wie unser Bundespräsident

Tullner ÖVP-Abgeordneter bekleidet 27 (!) Ämter – Einkommen wie der Bundespräsident - FPÖ NÖ fordert Regelung für Mandatare, dem Wählerauftrag vorrangig nachkommen

„Kein Wunder! Wenn man sage und schreibe 27 (!) Ämter bekleidet, hat man halt keine Zeit dafür, sich als gewählter und bezahlter Mandatar um die Belange der Niederösterreicher zu kümmern“, kritisiert FPÖ-Klubobmann Vzbgm. Gottfried Waldhäusl das Fernbleiben bei der Landtagssitzung von ÖVP-LAbg. Alfred Riedl. „Ich fordere daher eine strikte Regelung, nach der Abgeordnete künftig nur noch eine gewisse Anzahl von ‚Nebenjobs‘ haben dürfen!“

„Alfred Riedl muss ein richtiger Wunderwuzzi sein, wenn er 27 Jobs erledigen kann: Vom Landtagsabgeordneten über den Bürgermeisterposten bis zum Präsidenten des Österreichischen Gemeindebundes, weiters ist er noch bei etlichen Verbänden als Obmann tätig. Wie viele Stunden hat der Arbeitstag für Riedl?“, fragt sich Waldhäusl. „Ich behaupte, er ist schlichtweg einer der Uralt-ÖVP-Politiker, die all überall das Ruder an sich reißen, weil ihr Geltungsdrang ins Unermessliche geht. Eine wichtige Landtagssitzung, wo er die niederösterreichischen Menschen vertreten soll, schwänzt er dann schamlos!“

Fakt ist außerdem, dass von den 27 ausgeübten Jobs keineswegs alle ehrenamtlich sind, für etliche gibt es Aufwandsentschädigungen bzw. auch fürstliche Entlohnungen. „Summa summarum kommt Riedl auf ein höheres Einkommen als unser Bundespräsident!“, so Waldhäusl. „Man darf gespannt sein, wie lange ÖVP-Chef Kurz diesem Treiben noch zusieht!“

„Herr Riedl, es wird sich die Welt weiterdrehen, auch wenn Sie nicht überall mitreden können! Vermutlich sogar etwas ruhiger“, unterstellt Waldhäusl dem Tullner zudem mangelndes Gespür für seine Region. „Denn dass in seiner Heimatgemeinde Grafenwörth ein umstrittener Stupa errichtet werden kann, verkaufte er sogar ein Grundstück! Gegnern drohte er letztlich mit Klagen, was eines Politikers nicht würdig ist.“

Waldhäusl fordert nun eine umgehende Neuregelung, wonach Abgeordnete des niederösterreichischen Landtags dem Wählerauftrag vorrangig nachkommen müssen!


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