22. Mai 2012

KO Waldhäusl: Frostschäden aus dem NÖ Katastrophenfonds abgelten!

 

FPÖ NÖ fordert LR Pernkopf zu sofortigem Handeln auf

Die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt in der Nacht vom 17. auf den 18. Mai werden heuer für unzählige Landwirte, besonders im Wald- und Weinviertel, heftige Ernteausfälle bringen. Der Frost hat tausende Hektar Anbauflächen von Kürbissen, Rüben, Erdäpfel, Mais, Wein und Getreide zerstört. Die FPÖ NÖ fordert daher im Landtag mittels eines Antrages, dass den betroffenen Bauern diese Schäden aus dem Katastrophenfonds des Landes abgegolten werden.

„Durch diesen Frosteinbruch entstanden den NÖ Landwirten Millionenschäden, die sie massiv in ihrer Existenz bedrohen. In Kessellagen wurden so manchem Winzer rund zwei Drittel seiner Rebstöcke zerstört, was bei der Weinlese praktisch einem Totalausfall gleichkommt. Aber auch die Erdäpfel- und Rübenbauern hat dieses Wetterextrem schwer getroffen, vielen wurden bis zu 90 Prozent der Anbaufläche vernichtet. Landesweit entstand ein Gesamtschaden von rund 20 Millionen Euro. Die Politik darf unsere Bauern in dieser Notsituation nicht im Stich lassen, die erlittenen Frostschäden müssen vom Land abgegolten werden!“, fordert KO Gottfried Waldhäusl.

Die Frostschäden müssten als Katastrophe anerkannt und in Folge die Ausschüttung von Entschädigungszahlungen aus dem NÖ Katastrophenfonds an die betroffenen Landwirte  begonnen werden.

„Der Katastrophenfonds ist die geeignete Modalität dafür, den Bauern die erlittenen Frostschäden abzugelten, sofern sie nicht durch eine Versicherung gedeckt werden. Ich fordere LR Pernkopf auf, schnellstmöglich den Weg für Ausgleichszahlungen aus dem Katastrophenfonds an die betroffenen Landwirte frei zu machen. Geschieht dies nicht, wird diese Frost-Katastrophe das leider vorhandene Bauernsterben beschleunigen!“, schließt Waldhäusl.

 
 
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