30. April 2012

FP-Sulzberger: AMA-Knechtschaft der Bauern sofort beenden!

 

Agrarpolitik muss einer Totalreform unterzogen werden, FPÖ brachte Antrag im NÖ Landtag ein

Regelmäßig müssen Landwirte Förderungen zurückzahlen, weil AMA-Kontrollen ungerecht und rein auf Abzocke ausgerichtet abgewickelt werden. Dem möchte die FPÖ NÖ nun ein Ende setzen und fordert per Antrag im NÖ Landtag eine vollkommene Änderung des Prüfungssystems.

„Gänzlich ungenaue Flächenmessungsverfahren, schlecht geschulte Kontrolleure und komplett unterschiedliche Prüfungsmaßstäbe der AMA führen dazu, dass viele unserer Bauern bis zu 30 000 Euro an Förderungen zurückzahlen müssen. Diese „Strafzahlungen" stürzen viele landwirtschaftliche Betriebe in Existenzkrisen und sind ein regelrechter Brandbeschleuniger für das aktuelle „Bauernsterben!". Überhaupt ist die infolge  der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU gegründete Agrarmarktaufsicht Austria vollkommen entbehrlich, unsere Landwirtschaft braucht eine Totalreform", so FPNÖ-Agrarsprecher LAbg. Benno Sulzberger.

Seit dem Verfall der Preise auf dem Agrarmarkt durch die EU seien die Bauern auf Förderungen angewiesen und wurden quasi zu „Bittstellern" degradiert.

„Damit muss Schluss sein,  viele Landwirte fühlen sich bei den aktuellen Zuständen schon an feudalistische Zeiten vor der Bauernbefreiung durch Hans Kudlich erinnert. Aus freiheitlicher Sicht ist  eine radikale Reform der Agrarpolitik das Gebot der Stunde.

Erster Ansatzpunkt muss hier die AMA sein, denn diese Institution ist seit ihrem Bestehen mit ungerechten Förderungsvergaben und willkürlichen Kontrollen hauptverantwortlich für den starken Rückgang der Landwirte. Unsere Bauern brauchen keine

„Förderalmosen von AMAs Gnaden" sondern müssen wieder von dem Ertrag ihres Betriebes leben können", führt Sulzberger weiter aus.

Die FPÖ hat daher im NÖ Landtag einen Antrag gestellt, der die AMA-Kontrollen vollkommen reformieren soll.

„Während der ÖVP-Bauernbund mit Resolutionen Schaumschlägerei betreibt, setzen wir Taten. Bis auf weiteres müssen AMA-Kontrollen stark reduziert und mit einheitlichen Standards durchgeführt werden. Überhaupt sind die Initiativen des NÖ Bauernbundes reine „Bauernfängerei", denn niemand geringerer als die ÖVP sitzt im Bund, auf Landesebene und in den Kammern an den Schalthebeln der Macht. Dort hätten die Schwarzen schon längst für unsere Bauern aktiv werden können, aber anscheinend sind sie ihnen nur Schall und Rauch wert", schließt LAbg. Benno Sulzberger.

 
 
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