04. Juni 2012

KO Waldhäusl: Sündteure VP-Bauernbund-Kampagne stoppt „Bauernsterben“ nicht!

 

Gescheiterte VP-Agrarpolitik ist Ursache für drastischen Landwirte-Rückgang, FPÖ fordert Totalreform in Landwirtschaft

Seit 1999 ist die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in NÖ um ein Viertel zurückgegangen, eine Trendumkehr ist auch für die Zukunft nicht in Sicht. FPNÖ-KO Gottfried Waldhäusl hält diese Tatsache für „höchst bedrohlich" und übt heftige Kritik an der ÖVP.

„Rund 14 000 Bauern haben seit 1999 ihren Betrieb aufgegeben. Dieses regelrechte „Bauernsterben" zeigt, dass die Agrarpolitik der ÖVP NÖ vollkommen gescheitert ist. Durch die zunehmende Aushungerung der Landwirtschaft, den blinden Gehorsam der profitgierigen EU-Agrarindustrie gegenüber und die Stützung der AMA-Knechtschaft richten die Schwarzen unseren Bauernstand vollends zugrunde. Dabei sind gerade unsere Landwirte als Kulturerhalter, Landschaftspfleger und Nahrungsmittelproduzenten ein unverzichtbarer Teil unseres Landes, den die ÖVP  zugunsten mächtiger Lobbys immer mehr in den Hintergrund drängt", so Waldhäusl.

Das Wohl der NÖ Bauern sei der ÖVP längst egal, sie bediene nur noch ihre eigenen Funktionäre. Allein die Aufstockung des Budgets für  die NÖ Landwirtschaftskammer im NÖ Haushaltsvoranschlag für 2013 beweise dies.

„Während fast täglich ein Bauer aufgeben muss, weil er von seinem Betrieb nicht mehr leben kann, gehen Unsummen an die Kammer. Wie weit sich diese einstige Interessenvertretung schon von unseren Landwirten entfernt hat zeigt die jüngste Aussage von deren Präsident, VP-NAbg. Schultes. Dieser sieht im alarmierenden Bauernsterben wortwörtlich „noch kein Problem". Von VP-Agrarlandesrat Pernkopf kommen angesichts des drastischen Einbruchs in der Landwirtschaft auch nur leere Floskeln. Dafür fährt der VP-Bauernbund eine sündteure Plakatkampagne auf Steuerzahlerkosten, die den Landwirten nichts bringt und rein der Eigenwerbung für Schultes & Co dient. Wenn die Schwarzen so weitermachen, stehen bald mehr Bauernbund-Plakate als es Landwirte gibt. Anstatt die Bauern zu verhöhnen sollten Schultes und Pernkopf besser schnellstmöglich Gegenmaßnahmen ergreifen!", meint der FP-Klubobmann weiter.

Waldhäusl sieht als einziges Mittel gegen das „Bauernsterben" eine Totalreform der NÖ Agrarpolitik.

„Solange unsere Bauern auf „Förder-Almosen von EU und AMAs Gnaden" und das Mitleid der VP-Bauernbund-Bonzen angewiesen sind, wird weiterhin ein Hof nach dem anderen schließen müssen. Es ist daher ein Gebot Stunde, die gesamte Agrarpolitik vollkommen zu reformieren: Als erster Schritt ist die Agrarmarkt Austria ersatzlos abzuschaffen. NÖ braucht wieder einen soliden, freien Bauernstand der vom Ertrag seines Hofes leben kann und nicht auf das von den Schwarzen installierte „Förderunwesen" angewiesen ist! Denn eines steht fest: Stirbt der Bauer, stirbt das Land!", schließt KO Gottfried Waldhäusl.

 
 
zurück


FPÖ NÖ tritt landesweit in 341 Gemeinden an!

Freiheitliche können von 80 Prozent der Bürger gewählt werden, viele Nichtmitglieder unter den Kandidaten