Skip to main content
23. Juli 2021

FP-Handler/FA Scherz: Impf-Diskriminierung bei Lehrlingen beenden

Freiheitliche fordern sofortiges Handeln von Gewerkschaft und Bundesregierung

„Ein unfassbarer Skandal wurde aktuell in Baden bei Wien publik. Ein Mädchen, welches bei einer Bodenlegefirma ein Schnupperpraktikum absolviert und den Vertrag schon in der Tasche hatte, wurde mittels Briefs aufgefordert, vor Dienstantritt einen Impfnachweis vorzuweisen. Da sich das Mädchen aufgrund persönlicher Erfahrungen (ein Freund leidet seit der Impfung an Herzrhythmusstörungen) nicht impfen traute, traten die Lehrherren vom Lehrvertrag zurück“, zeigte sich der freiheitliche Arbeitnehmersprecher LAbg. Jürgen Handler aus Niederösterreich empört.

 

„Es ist schlimm genug, dass bereits eine Zwangsimpfung bei Neuaufnahmen in der Landesgesundheitsagentur in Niederösterreich eingeführt wurde und die ÖVP-Niederösterreich für bestimmte Berufsgruppen im öffentlichen Dienst weitere Zwangsimpfungen fordert“, kritisierte Handler. „Es darf keine Impfpflicht sowie eine Zweiklassengesellschaft von Geimpften und nicht Geimpften geben, egal für welche Berufs- oder Personengruppe. Wir fordern keine Diskriminierung von Covid19-Ungeipmften, ob am Arbeitsmarkt oder im privaten Bereich“, so Handler.

 

„Folgendes Gedankenexperiment: man setze ein beliebiges Vokabel im Umkreis von Grippeimpfung, Hautfarbe, Herkunft oder Religion statt „Corona-Impfung“ ein. Man mag das Gezeter und hunderten Shitstorms gar nicht erahnen wollen, welche mitunter zu Recht auf die Firma einprasseln würden“, so der Freiheitliche Spitzengewerkschafter, AK-NÖ Vorstand, Gerhard Scherz.

 

Die Freiheitlichen Arbeitnehmer, wie auch die FA im ÖGB, fordern die Gewerkschaft, die ansonsten bei jedem Hauch einer vermeintlichen Diskriminierung laut aufschreit, auf, sich dieser Sache schnellstens und für die betroffene Gruppe zufriedenstellend, anzunehmen. Diese Art der Diskriminierung sei nicht nur per se letztklassig, sondern vor allem deshalb auch so schlimm, weil sie vielerorts geduldet und sogar forciert werde.

 

„Es besteht kein Grund, warum sich gesunde Menschen impfen lassen und frei-beweisen müssen“, so Scherz. „Ebenfalls seien die sonst tendenziell hysterisch auf sonstige Diskriminierung reagierenden Sozialdemokraten, Neos und Grünen aufgefordert, parlamentarische Initiativanträge der FPÖ zu unterstützen, welche eine Nicht-Diskriminierung von nichtgeimpften Menschen am Arbeitsplatz gewährleisten“, forderte Scherz.


© 2021 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.