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15. November 2021

FP-Landbauer: Lockdown für Ungeimpfte ist bestenfalls „Lachdown“

Scheinaktivitäten der Bundesregierung sind nicht mehr ernst zu nehmen

„Jetzt hat uns die rat- und planlose Bundesregierung also tatsächlich einen Lockdown für Ungeimpfte verordnet. Dieser wird allerdings genauso sinn- und wirkungslos bleiben, wie die Maßnahmen davor“, sagte der FPÖ Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer. „Diese Scheinmaßnahmen sind beim besten Willen nicht mehr ernst zu nehmen“, so Landbauer.

 

Wie unernst die einzelnen Vorschriften seien, könne man an einfachen Beispielen festmachen. So dürften etwa Kellner mit 3G ihrem Job nachgehen, aber nicht in dem Lokal in dem sie arbeiten, essen gehen. Auch dürften Ungeimpfte dicht gedrängt mit Massenverkehrsmittel kreuz und quer durch die Gegend fahren, aber nicht in ein Möbelhaus einkaufen gehen. Ebenso dürften Kinder in die Schule gehen, in ihrer Freizeit aber keine Freunde treffen, sagte Landbauer. „Das ist absurd. Dieser Lockdown ist daher kein Lockdown, sondern bestenfalls ein Lachdown“, so Landbauer.

 

Es gebe aber durchaus Leute, die diesen Unsinn ernst nehmen würden, verwies Landbauer etwa auf Innenminister Nehammer, der in einer Pressekonferenz angekündigt habe den „harten Hund“ zu geben und die sinnlosen Maßnahmen seiner Regierungskollegen von der Polizei auch exekutieren zu lassen. „Abgesehen davon, dass die Maßnahmen dieses Lachdowns nicht kontrollierbar sind, stellt sich die Frage nach der Verfassungskonformität“, sagte Landbauer, der diesbezügliche Überprüfungen ankündigte. „Wenn die Situation nicht so ernst wäre, müsste man über diesen lächerlichen Lachdown eigentlich schmunzeln“, so Landbauer.  


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