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09. Juli 2018

FP-Teufel: Schadholzlager der Bundesforste führt zu massiven Problemen bei benachbarten Bauern

Gelagertes Käferholz in Großweißenbach gefährdet den umliegenden Waldbestand

„Die Lagerung von Schadholz durch die Österreichischen Bundesforste in Großweißenbach ist ein Riesenskandal. Der Borkenkäferflug in diesem Bereich ist massiv und das befallene Käferholz im Trockenlager führt mittlerweile zu enormen Schäden in den Nachbarbeständen der Bauern. Dieses Holz gehört in Nasslagern auf dem Gebiet der Bundesforste untergebracht“, so das Resümee des Lokalaugenscheins durch FPÖ-LAbg. Mag. Reinhard Teufel in Großweißenbach (Bezirk Zwettl).

„Die Österreichischen Bundesforste besitzen 15 Prozent der Waldfläche in Österreich und hätten somit genug eigene Lagerflächen. Jeder Festmeter Schadholz, den die Bundesforste anderswo lagern, ist zu viel“, kritisiert Teufel. Seit es das Schadholzlager für befallene Holzstämme in Großweißenbach gibt, ist das Problem für die Waldbesitzer in der Ortschaft dramatisch größer geworden. Lag die Käferholzmenge der Grundeigentümer im Vorjahr noch bei fast null Festmetern, ist sie heuer schon exorbitant explodiert.

„Das Vorgehen der Bundesforste ist unverantwortlich, denn Großweißenbach ist der falsche Standort für derartige Mengen an Käferholz. Der Waldbestand unserer Bauern darf nicht weiter so leichtfertig gefährdet werden“, so Teufel.


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