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29. November 2018

Landesrat Waldhäusl: Probebetrieb von Asylunterkunft für auffällige, unbegleitete Minderjährige in Drasenhofen erfolgreich angelaufen

Bereits 14 Personen haben ihre neue Unterkunft bezogen

„Mittlerweile haben 14 auffällige, unbegleitete Flüchtlinge ihr neues Quartier in Drasenhofen bezogen, das im Rahmen des Asyl-Maßnahmenplans vorerst als Probebetrieb geführt werden wird“, informiert Sicherheits-Landesrat Gottfried Waldhäusl. „Für uns ist wichtig, jetzt Erfahrungswerte zu sammeln. Immerhin ist es erstmalig, dass eine derartige Unterkunft installiert worden ist, in drei bzw. sechs Monaten werden die Erfahrungen evaluiert.“  

Die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen in dieser Unterkunft sind dazu gedacht, dass Konflikten der Asylwerber untereinander rascher begegnet werden kann. „Schließlich sind beispielsweise notorische und potentielle Unruhestifter darunter, die schon in anderen Unterkünften anderen Mitbewohnern und Betreuern das Leben schwer gemacht haben. Jugendliche eben, die zwar immer auf ihre Rechte gepocht, aber ihre Pflichten grob vernachlässigt haben“, weiß Waldhäusl.  

„In Drasenhofen soll daher ein gewisses Maß an Ordnung und Struktur geboten werden, wie das ja auch bei unseren einheimischen, schwer erziehbaren Jugendlichen der Fall ist“, so Waldhäusl. „Nach einer gewissen Probezeit wird es letztlich eine Entscheidung über das weitere Vorgehen geben.“


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