„Ich frage mich ernsthaft, ob die Facebook-Seite der Bezirkshauptstadt Neunkirchen noch eine Informationsplattform für unsere Bürger ist oder längst zum persönlichen Werbekanal einzelner Stadtpolitiker geworden ist. Eine offizielle Stadtseite darf keine Dauerbühne für politische Selbstinszenierung sein“, stellt der ehemalige Gemeinderat der FPÖ Neunkirchen, Wilhelm Haberbichler, fest.
Denn: Wenn man sich die Beiträge anschaut, sticht sofort ins Auge: Wo sind eigentlich die verbliebenen Stadträte? Und wo ist der Koalitionspartner? Eine Stadt besteht schließlich nicht aus nur einer Person.
„Die Menschen in Neunkirchen haben ein Recht auf sachliche Information aus dem Rathaus, über die Arbeit der gesamten Stadtregierung und darf keine Dauer-Ein-Mann-Show eines einzelnen Politikers sein“, schließt Haberbichler.