„Gerade junge Menschen, die aus verschiedenen Gründen aus dem System gefallen sind, dürfen wir nicht allein lassen. Pilotprojekte wie Job-In leisten einen wichtigen Beitrag, um ihnen wieder Halt und konkrete Chancen für ihren weiteren Lebensweg zu geben“, präsentierte Landesrätin Susanne Rosenkranz das von ihr im letzten Jahr initiierte Projekt in Wiener Neustadt. „Die sogenannten NEETs („Nicht in Ausbildung, Arbeit oder Schulung“) brauchen einen niederschwelligen Zugang zu einem geordneten Leben.“
Junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren erhalten bei „Job-In“ die Möglichkeit, durch sozialpädagogische Betreuung und persönliche Coachings Vertrauen und Stabilität aufzubauen und somit auf Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnisse vorbereitet zu werden. Sozialarbeiter sprechen gezielt jene Menschen an, die von klassischen Beratungsstellen oft nicht erfasst werden. Bloßes Herumlungern wird in sinnvolle Aktivität verwandelt und eröffnet durch neue Perspektiven auch neue Chancen und Träume für die Zukunft.
„Mit innovativen Maßnahmen wie Job-In schließen wir Lücken im bestehenden Unterstützungsangebot und schaffen neue Wege, um junge Menschen wieder zu erreichen“, so Rosenkranz. Der gestrige Tag der offenen Tür bot die Möglichkeit, sich vor Ort persönlich mit Projektmitarbeitern, Teilnehmern sowie zahlreichen Netzwerkpartnern auszutauschen und sich von den Fortschritten zu überzeugen.
„Jeder junge Mensch verdient eine echte Chance auf ein eigenverantwortliches Leben. Wenn wir frühzeitig unterstützen, profitieren am Ende nicht nur die Jugendlichen selbst, sondern unsere gesamte Gesellschaft“, fasste Rosenkranz ihre Eindrücke zusammen.