Als „skandalösen Fall von Steuergeldverschwendung“ kommentierte heute der freiheitliche Kultursprecher LAbg. Benno Sulzberger den neuerlich entbrannten Streit rund um das „Kunstobjekt“ Rolltreppe in Leobendorf. Bereits bei der Planung des Projektes hätten die Freiheitlichen massiv kritisiert, dass hier gegen den Willen der Bevölkerung ein völlig sinn- und zweckloses Objekt mit Landesgeldern in horrender Höhe unterstützt werde.
Ursprüngliches Ziel dieses „Kunstgegenstandes“ hätte sein sollen, die Kinder zum Sport und zu mehr Bewegung zu animieren. „Dem Druck der VP-nahen Abteilung für Kunst und Kultur ist es aber zu verdanken, dass daraus zwei Rolltreppen wurden, die aufgrund der hohen Verletzungsgefahr von den Kindern nicht einmal betreten werden durften!“, so der freiheitliche Mandatar.
Besonders bedenklich sei aber, dass man, um die Berliner Künstler milde zu stimmen, nun mit diesen weitere Kunstvermittlungsaktivitäten plane. „Nicht genug, dass die VP-NÖ der Bevölkerung in Leobendorf dieses völlig zwecklose Objekt vor den Latz geknallt hat, jetzt wird ernsthaft überlegt, diesem Schildbürgerstreich noch weitere folgen zu lassen. Die VP-NÖ wäre gut beraten, für eine umweltgerechte Sanierung des Grundwasserkörpers in Korneuburg zu sorgen, anstatt Steuergelder für weitere sinnlose Kunstobjekte zu verschleudern. In jedem Fall hat diese Diskussion wieder einmal gezeigt, dass die ÖVP den Bezug zur Realität und der Bevölkerung komplett verloren hat“, so Sulzberger abschließend.