Wieder einmal geht die Diskussion am ursprünglichen Problem vorbei.
Im Jahr 2010 gab es mehrere Betrugsanzeigen im Zusammenhang mit Roma und Sinti in St.Pölten. Wenn man den Flurschaden, der auf dem Salzer-Grundstück im Vorjahr durch Roma und Sinti entstanden ist, gesehen hat, dann weiß man warum keiner mehr seine Grundstücke zur Verfügung stellen will. Noch dazu wo die Eigentümer die Kosten selber tragen müssen und die Roma und Sinti nicht für die entstandenen Unkosten aufkommen. Egal auf welchem Areal diesen das Campen gestattet wird, wird die Beherbergung auf Ablehnung in der Bevölkerung stoßen.
Das Problem mit fahrenden Völkern ist kein St.Pölten-Spezifisches, sondern ein Europaweites. Wer sagt, man müsse Roma und Sinti einen Platz zur Verfügung stellen, der möge das auch finanzieren. Es gibt genug Campingplätze, wo jeder Bürger gegen Entgelt campen kann. Das Argument der Armut zählt hier nicht, denn gerade die Fahrenden sind finanziell gut organisiert und aufgestellt.
Klaus Otzelberger: „Die freiwillige Feuerwehr darf kein Sommerlager in der Kopal-Kaserne abhalten. Unverständlich, warum man nun auf die Idee kommt den Roma und Sinti das Areal zur Verfügung zu stellen. Für jeden der Campen möchte, gibt es europaweit genug Campingplätze. „