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15. Jänner 2018 | FPÖ, Gesundheit

FP-Huber zum ÖVP-Gesundheitssystem: Hausarzt für zehn (!) Wochenstunden für über 4.400 Patienten

Skandal der Sonderklasse - FPÖ NÖ fordert flächendeckende Versorgung statt ÖVP-Politshow

Seit Anfang Jänner hat die 4.400-Einwohner-Gemeinde Eggendorf keinen Hausarzt mehr. „Die Gemeinde ist ein klassisches Beispiel für den landesweiten Ärztemangel. Obwohl die Stelle seit September zweimal ausgeschrieben wurde, findet sich kein Allgemeinmediziner“, schlägt FPÖ-Gesundheitssprecher LAbg. Ing. Martin Huber Alarm. Dem aktuellen ÖVP-Vorstoß, wonach Ärzte auf einmal seitens der Landeskliniken-Holding einspringen sollen, erteilt Huber eine klare Absage. „Jahrelang hat die ÖVP NÖ dem Landarztsterben zugesehen, und kurz vor der Wahl zaubert Mikl-Leitner zig Hausärzte aus dem Hut. Dieser machtarroganten, schwarzen Politshow werden unsere Landsleute am 28. Jänner eine Abfuhr erteilen“, sagt Huber.

Der Hausarztposten in Eggendorf wurde am 10. Jänner bereits zum dritten Mal ausgeschrieben. Die Ordinationszeiten hat die NÖGKK in der Ausschreibung prompt auf zehn Wochenstunden heruntergesetzt. „ Mehr als 4.400 Gemeindebürger sollen also mit einem Hausarzt, der in einer Woche lächerliche zehn Stunden anwesend ist, abgespeist werden. Das ist ein Skandal der Sonderklasse“, kritisiert Huber.

Für die Freiheitlichen ist die Situation im Gesundheitsbereich untragbar. „Unsere Landärzte brauchen endlich wieder attraktive Rahmenbedingungen! Dazu gehört eine faire Entlohnung, die Beseitigung rechtlicher Hürden für Hausapotheken und familienfreundliche Arbeitszeiten. Zudem muss die NÖGKK die Sorgen und Ängste der Patienten endlich wieder ernst nehmen“, sagt Huber. „Während die Mikl-ÖVP zig Millionen in der längst überflüssigen Landeskliniken-Holding versenkt, wollen wir Freiheitliche, dass das Geld direkt bei unseren Patienten ankommt“, so Huber. 


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