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10. November 2022

FP-Aigner: Drohendes Ende des Mutter-Kind-Passes ist Sauerei

340 Millionen für den Green Climate Funds, aber kein Geld für unsere Kinder und Mütter

„Der Mutter-Kind-Pass bietet allen schwangeren Frauen und ihren Kindern gratis Zugang zur Gesundheitsvorsorge und ist ein wesentliches Vorsorgeinstrument. Dass diesem bewährten Programm nun das Aus droht ist eine Sauerei der Sonderklasse“, sagte die FPÖ Gesundheitssprecherin LAbg. Ina Aigner aus Niederösterreich. So habe, unter anderen, die Ärztekammer Niederösterreich bereits beschlossen mit Ende März 2023 aus dem Mutter-Kind-Pass auszusteigen.

Grund dafür sei, dass die Honorare der Ärzte bei gleichzeitig gestiegenem Volumen der Leistungen seit 28 Jahren nicht mehr valorisiert worden seien, zeigte Aigner Verständnis für den Protest der Ärztekammer. „Insgesamt fehlt ein vergleichsweise lächerlicher Betrag um die Mutter-Kind-Pass-Versorgung aufrecht zu erhalten“, betonte Aigner, der der Bundessregierung eine völlig verfehlte Prioritätensetzung vorwarf.

„Ich habe Null Verständnis dafür, dass bei der Klimakonferenz in Sharm el-Sheikh locker vom Hocker 340 Millionen Euro österreichisches Steuergeld verschenkt werden, während für unsere eigenen Kinder und Mütter kein Geld da sein soll“, so Aigner. „Das ist obszön, unanständig und ein Armutszeugnis für die ÖVP-Grün geführte Bundesregierung“, so Aigner.

„Sollte die Bundesregierung tatsächlich keine Lösung bis März 2023 zusammenbringen, fordere ich das Land Niederösterreich auf hier einzuspringen und in finanzielle Vorlage zu treten. Die Gesundheit unserer Kinder und Mütter darf nicht gefährdet werden, weil eine ideologisch verblendete Klimaministerin, mit Hilfe der ÖVP, unser Steuergeld beim Fenster hinaus wirft“, betonte Aigner.


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