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08. Februar 2021

FP-Dorner ad LR Schleritzko: Parteifreund Blümel soll endlich Finanzierung für Pendlerzüge freigeben!

FPÖ NÖ kritisiert parteiinternen Konflikt zwischen ÖVP & Grünen auf dem Rücken tausender Pendler

„ÖVP und Grüne sollen endlich damit aufhören, ihre peinlichen parteiinternen Konflikte auf dem Rücken der Bevölkerung auszutragen. Wie kommen tausende niederösterreichische Arbeitnehmer, Pendler und Schüler dazu, ein stark reduziertes Zugangebot auf der Westbahnstrecke vorzufinden, nur weil Blümel auf den Hilfsgeldern sitzt und nicht bereit ist, die notwendige Finanzierung sicherzustellen“, kommentiert FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Dieter Dorner die Reduzierung des Zugverkehrs auf der Weststrecke um bis zu 50 Prozent. Seit Anfang Jänner liegt das Ansuchen auf Verlängerung der Notvergabe im ÖVP-geführten Finanzministerium. „Bis heute gibt es keine Entscheidung. Jeder Niederösterreicher soll wissen, dass die ÖVP und Gernot Blümel die alleinige Verantwortung dafür tragen, dass ihr Zug nicht mehr fährt“, sagt Dorner. Der freiheitliche Verkehrssprecher appelliert an Landesrat Schleritzko, von seinem viel beschworenen Einfluss Gebrauch zu machen und zum Telefon zu greifen. „Unter Parteifreunden dürfte das doch kein Problem sein“, zeigt sich Dorner zuversichtlich. Eine Mail zu schreiben hält Dorner für aussichtslos, weil der Finanzminister ja bekanntlich keinen Laptop besitzt.

 

Zudem werden jene Verkehrsstrecken, die nun reduziert befahren werden sollen, von den ÖBB eigenwirtschaftlich geführt. „Das ist genau jene Liberalisierung, die die ÖVP immer gefordert hat. In der schwersten Wirtschaftskrise herzugehen und bei einer nur 30-prozentigen Auslastung die Hilfsgelder zu parken, ist absurd und als Anschlag auf alle Pendler, Arbeitnehmer, Pensionisten und Schüler zu werten, die auf diese Zugverbindungen angewiesen sind“, so Dorner. 


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