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15. Juli 2022

FP-Dorner/Mahdalik: Spatenstich statt Schlussstein – Demo für S8

Wien und Niederösterreich müssen sich endlich gegen grüne Blockadepolitik durchsetzen

Während sich die Granden der Wiener SPÖ und der Niederösterreichischen ÖVP nebst grüner Verkehrsministerin heute dafür feiern, dass in Stopfenreuth der Hochwasserschutz fertiggestellt wurde, demonstrieren die FPÖ-Wien und die FPÖ-Niederösterreich vor Ort gemeinsam für die Errichtung der S8.

 

„Wenn schon die höchstrangigen Verkehrspolitiker von Wien und Niederösterreich gemeinsam mit der Verkehrsministerin zusammentreffen, dann wollen wir die Gelegenheit nutzen um auf die ungelösten Probleme der Ostregion hinzuweisen“, sagte der Verkehrssprecher der FP-NÖ, LAbg. Dieter Dorner. „Es gibt in einem Flächenbundesland wie Niederösterreich keine brauchbare Alternative zu Straßen. Straßen, die Verkehrsministerin Gewessler nicht bauen will. Abgesehen davon, dass es kein realistisches grünes Verkehrskonzept gibt, dürfte die Frau Minister vergessen haben, dass auch die von ihr mit vielen Steuermillionen geförderten E-Autos irgendwo fahren müssen“, forderten Dorner und sein Wiener Kollege FPÖ-Verkehrssprecher LAbg. Toni Mahdalik einmal mehr den sofortigen Baubeginn der S8.

 

„Der heute schon 200.000 und in wenigen Jahren 260.000 Einwohner zählende 22. Bezirk bildet mit dem Marchfeld eine verkehrspolitische Einheit auch mit enormer (land)wirtschaftspolitischer Bedeutung, deren Zukunft nicht durch dumpfgrüne Klientelpolitik, abseits jeglicher Vernunft aufs Spiel gesetzt werden darf“, warnt Mahdalik und fordert eine „Koalition der Vernunftbegabten“ gegen die „Achse des Bösen, die von den grünen Ökoterroristen, einer unter Alkohol- und Psychopharmakaeinfluss stehenden ÖVP und dem aufreizend untätigen Bürgermeister Ludwig gebildet wird.

 

„Es ist völlig unverständlich warum sich die mächtige SPÖ Wien und die mächtige ÖVP Niederösterreich von der mit ideologischen Scheuklappen agierenden grünen Verkehrsministerin an der Nase herumführen lassen“, sagte Dorner. „Jedem vernünftigen Menschen ist klar, dass es in der Ostregion ohne den Ausbau der Marchfeldschnellstraße S8, dem S 1-Lückenschluss zwischen Schwechat und Süssenbrunn und dem Lobautunnel, unvermeidbar zum Verkehrskollaps kommen wird“, forderte Dorner die verantwortlichen Landespolitiker von Wien und Niederösterreich zum Widerstand gegen die grüne Verkehrsministerin auf.

 

Fast 30% länger als bei fließendem Verkehr habe eine durchschnittliche Autofahrt laut TomTom-Daten 2021 in Wien gedauert, das damit leider wieder die Nr. 1 in der Österreich-Stau-Statistik sei. Die Ost-Region mit insgesamt 2,8 Mio. Einwohnern ersticke im Verkehr. Der ebenso wie die Absage des Lobautunnels rechtswidrige Baustopp kostet den Steuerzahler nicht nur 180 Mio. Euro, sondern verhindert auch eine bessere Verteilung des Verkehrs und somit das Klimaschutzprojekt Nr.1 für die Ost-Region.

 

Der Bau der Straßen sei auch deshalb unverzichtbar, weil die grünen Immobilienhaie in der Stadtregierung zusätzlich zur Seestadt (8.500 Wohnungen) gemeinsam mit der SPÖ zwischen 2010 und 2020 unter anderem in der Berresgasse 3.000, am Oberen Hausfeld 3.500 Wohnungen und weitere 3.500 Wohnungen entlang der Erzherzog-Karl-Straße bzw. Groß-Enzersdorfer-Straße gewidmet hätten. Das entspreche zwei Großfeldsiedlungen (5.500 Wohnungen). Insgesamt werden in den kommenden Jahren 230.000 m² fruchtbarer Ackerboden durch die rot-grüne Flächenwidmung vernichtet. „Angesichts dieser Fakten den S1-Lückernschluss aus ideologischen Gründen und parteiinternen Machtgelüsten zu blockieren, ist menschen-, umwelt- und klimaverachtend“, möchte sich Mahdalik bei so viel grüner Selbstgerechtigkeit und Verlogenheit bei Tag und Nacht übergeben.

 


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