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29. März 2021

FP-Handler: Ausreisetests verursachen Massenansammlungen, Chaos und stundenlange Wartezeiten!

Regierung lässt Gemeinden im Bezirk Neunkirchen im Stich

„Bevor ÖVP und Grüne eine derart schwachsinnige Verordnung erlassen, hätte man wenigstens im Vorhinein die notwendige Infrastruktur schaffen müssen. Das wäre das Mindeste, was man als Bürger erwarten darf. Wie kommt schließlich die Bevölkerung dazu, am Wochenende stundenlang anstehen zu müssen und ihre wohlverdiente Freizeit zu opfern, nur damit man am Montag in die Arbeit fahren darf?“, sagt der Neunkirchner Landtagsabgeordnete FPÖ-Wehrsprecher Jürgen Handler. Dieser ortet nach dem ersten Wochenende des Ausreisetestzwanges ein „gewaltiges Chaos“. „Einerseits sollen Menschenansammlungen vermieden werden, andererseits kommt es genau zu diesen Menschenansammlungen bei den Teststraßen. Das passt doch alles nicht zusammen“, übt Handler Kritik.

 

Für „ärgerlich und letztklassig“ hält Handler den Umstand, dass die Gemeinden wieder einmal sich selbst überlassen werden. „Es gibt null Unterstützung. Weder das Land Niederösterreich noch der grüne Gesundheitsminister kümmern sich um ausreichend Testkapazitäten, damit diese absurde Verordnung auch nur ansatzweise ordentlich umgesetzt werden kann“, so Handler.

 

„In Summe zeigt sich, dass diese Verordnung als Ganzes unüberlegt und in vielen Bereich nicht erklärbar ist. Warum müssen etwa Familien, die am Wochenende einen Ausflug ins Freie in den Naturpark Hohe Wand machen, bei ihrer Ausreise aus dem Bezirk einen negativen Test mitführen? Warum müssen Arbeiter, die aus einem anderen Bezirk kommen, Aufträge erledigen und mit niemandem in Kontakt treten, ein negatives Testergebnis nachweisen? Das ist doch ein einziges Kasperltheater, dessen Nutzen in keiner Weise evident ist“, betont Handler. 


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