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30. Dezember 2020

FP-Handler: Rund 3.000 Stellungspflichtige in Niederösterreich im Rückstau!

FPÖ NÖ drängt auf rasche Durchführung von Musterungsterminen

„In Niederösterreich warten aktuell mehr als 2.800 Stellungspflichtige auf ihren Musterungstermin. Es ist höchst an der Zeit, diesen Rückstau aufzuarbeiten, anstatt die jungen Niederösterreicher weiter in der Luft hängen zu lassen. Frau Bundesminister Tanner ist gut beraten, dieses Problem endlich anzupacken“, sagt FPÖ-Wehrsprecher LAbg. Jürgen Handler. „Jeder junge Stellungspflichtige hat ein Recht auf einen möglichst raschen Entscheidungsprozess und soll nicht monatelang vor unvollendete Tatsachen gestellt werden“, fordert Handler mehr Tempo. Zudem bezeichnet der freiheitliche Wehrsprecher aus Niederösterreich die Einführung der Teiltauglichkeit mit ersten Jänner 2021 als unausgegorene „Hauruck-Aktion“.

Aktuell wird fast jeder Vierte (24,4 Prozent) der Stellungspflichtigen als „untauglich“ eingestuft. „Neben einer Reihe von körperlichen Einschränkungen steigen vor allem die psychischen Probleme junger Stellungspflichtiger kontinuierlich an. Da darf man nicht einfach wegschauen und zur Tagesordnung übergehen“, warnt Handler vor eine reinen „Symptompolitik“, indem man die Tauglichkeitskriterien herabstuft. „Die Politik muss das Problem an der Wurzel packen und sich der Ursachen annehmen“, fordert Handler mehr Weitsicht.

„Es muss doch unser aller Ziel sein, junge, gesunde und körperlich fitte Männer zur Musterung zu bringen, damit das Bundesheer und der Zivildienst weiterhin ordentlich funktionieren. Einfach die Qualitätsstandards herunterzufahren, ist der falsche Weg“, spricht sich Handler für eine weitreichende Gesundheitsoffensive für Kinder aus.

 

 


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