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09. August 2019

FP-Huber: Patente auf Tiere gefährden die Landwirtschaft!

FPÖ NÖ kritisiert unethische Praktiken von Konzernen

„Patente auf Tiere werden schwerwiegende Folgen für die Landwirtschat mit sich bringen“, so Klubobmann Ing. Martin Huber zu den jüngsten Auswüchsen des Europäischen Patentamtes. Dieses hatte einer australischen Forschungseinrichtung ein Patent auf Forellen und Lachse erteilt, welche speziell mit weitverbreiteten Gartenpflanzen gefüttert werden. „Das Ausmaß dieser Vorgehensweise ist aber weit gefährlicher, so wurden bereits 180 Patente auf gewöhnliche Pflanzen und Tiere erteilt und weit über tausend weitere Anträge gestellt“, warnt Huber. Die FPÖ NÖ setzt sich für ein Verbot von Pflanzen- und Tierpatenten ein.

 

„Durch solche Patente können die Inhaber – oftmals große Konzerne – die totale Kontrolle über Tierhaltung und Lebensmittelerzeugung erhalten. Damit bleiben unsere nachhaltige Landwirtschaft, die privaten Züchter und die kleinstrukturierten Bauern auf der Strecke!“, mahnt Huber. „Dass die Fütterung von Tieren und die Tiere selbst patentiert werden ist absurd und müsste als biologisches Verfahren von der Patentierung eigentlich ausgeschlossen sein“, weiß Huber. „Die Bundesregierung ist dringend gefordert, diesem Treiben auf europäischer Ebene entschieden entgegenzutreten. Diesbezüglich werden wir im NÖ Landtag einen Antrag einbringen, denn für derartige „Patente“ darf es in unserer Gesellschaft keinen Platz geben. Die Vielfalt an Lebensmitteln gehört uns allen!“


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