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13. Jänner 2022

FP-Landbauer: Land Niederösterreich setzt weiter auf Angst- und Panikmodus!

FPÖ NÖ fordert Lockdown-Ende für Ungeimpfte

„Das absolut Letzte, was es jetzt braucht, sind Weltuntergangsstimmung und Horrorszenarien, so wie das ÖVP und SPÖ in Niederösterreich vorantreiben. ÖVP-Landeshauptfrau-Stellvertreter Pernkopf und SPÖ-Landesrätin Königsberger-Ludwig produzieren bewusst Schreckensmeldungen und glauben dadurch, ihre autoritären Maßnahmen rechtfertigen zu können. Dass diese mehr Schaden als Nutzen anrichten, ist für die Verantwortlichen nebensächlich. Die Menschen müssen noch mehr Angst haben, lautet offensichtlich das Motto in den Reihen der ÖVP und SPÖ Niederösterreich“, kritisiert FPÖ Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer die heutigen Stellungnahmen der NÖ-Regierungsverantwortlichen. „Anstatt Omikron als Chance zu nutzen, die Sackgasse und Angstspirale zu verlassen, werden die Maßnahmen immer extremer und absurder“, so Landbauer, der das sofortige Ende des Lockdowns für gesunde Menschen fordert, die seit November willkürlich weggesperrt werden. „Die politisch verordnete Schutzhaft für Ungeimpfte muss endlich aufgelöst werden“, betont der FPÖ NÖ Obmann.

 Landbauer verweist auf die jüngsten Ergebnisse einer US-Studie, wonach Omikron im Vergleich zu Delta das Risiko einer Krankenhauseinweisung um die Hälfte reduzierte. Darüber hinaus blieben die Personen, die mit Omikron ins Krankenhaus kamen, kürzer im Krankenhaus. Die Variante verkürzte die Krankenhausaufenthalte um mehr als drei Tage, was einer Reduzierung um 70 Prozent im Vergleich zu Delta entspricht. Ebenso sprach der Wiener Infektiologie Chirtsoph Wenisch noch am 25. Dezember des Vorjahres bei der Omikron-Variante von einem „Weihnachtsgeschenk“. „Omikron ist kein Krampusgeschenk, sondern es ist ein Weihnachtsgeschenk. Es wird uns rasch umdenken lassen und Maßnahmen – etwa ob man mit Schnupfen in die Quarantäne muss – wird man neu bewerten müssen. Wenn man an die ersten Analysen am Beginn der Pandemie schaut: Damals hieß es, Covid-19 sei vom Schweregrad her zehn Mal so schwer wie Influenza. Ende des Jahres 2020 war Covid-19 dann nur noch dreimal so schwer wie Influenza. Wenn das Virus leichter übertragbar ist, wird es weniger virulent“, sagte Wenisch damals im Gespräch mit dem Kurier.

 „Auch wenn positive Nachrichten nicht in die Regierungspropaganda passen, haben die Menschen ein Recht darauf. Im Übrigen ist es bedauerlich, dass es in Niederösterreich bis heute keine Empfehlung für eine frühzeitige Behandlung von symptomatischen Corona-Patienten durch Hausärzte gibt. Niemand versteht, warum man so lange unbehandelt abgesondert wird, bis man ins Spital muss. Das ist vollkommen wirr“, so Landbauer.  


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