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24. Juli 2022

FP-Landbauer: Sechs-Tage-Spiel auch ohne Nitsch geschmacklos

Lebensmittelverschwendung in Krisenzeiten ist öbszön

„Dass 1.000 Liter Blut, drei Tonnen Tomaten und Trauben, 3.000 Blumen, und 6.000 Liter Wein beim Sechs-Tage-Spiel des verblichenen Aktionskünstlers Hermann Nitsch vernichtet werden sollen, halte ich in Krisenzeiten gelinde gesagt für obszön“, kritisierte FPÖ-Landesparteiobmann und Klubobmann LAbg. Udo Landbauer das für 30. und 31. Juli geplante Orgien-Mysterien-Theater in Schloss Prinzendorf. „Von den dargebotenen Aktionen inklusive Blasphemie, Pornographie und jeder Menge Blut lässt sich schon lange niemand mehr provozieren. Vielleicht setzten die Veranstalter deshalb auf Lebensmittelverschwendung“, vermutet Landbauer.

 

„Für eine Kunstaktion Tonnen von Lebensmitteln zu vernichten während viele Landsleute nicht wissen wie sie den nächsten Einkauf finanzieren sollen und sogar schon den Sozialmärkten die Ware ausgeht, ist schlicht und einfach unanständig und geschmacklos“, sagte Landbauer. „Alleine schon mit den 1.000 Litern Blut könnte man jede Menge Blunzen produzieren und sie den Sozialmärkten spenden. Ebenso wären die drei Tonnen Tomaten als Sugo besser eingesetzt. Von den 6.000 Liter Wein ganz zu schweigen, über die sich besonders ÖVP-Mitglieder freuen würden, nämlich dann, wenn ihnen die Psychopharmaka ausgegangen sind“, regte Landbauer an die Kunstorgie in eine Sozialorgie umzufunktionieren.

 

„Abgesehen davon sollte man ernsthaft darüber nachdenken inwieweit ein Orgien-Mysterien-Theater ohne Hermann Nitsch künstlerisch wertvoll ist“, sagte Landbauer, der die Meinung vertritt die Spiele auszusetzen solange Hermann Nitsch noch tot ist.


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