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13. Dezember 2021

FP-Landbauer zu Lockdown-Chaos: Lasst unsere Wirte leben!

ÖVP NÖ ist aufgefordert, Gastro-Lockdown ohne Not zu beenden

„Dass die Gastronomie in Niederösterreich erst gut eine Woche nach dem erlaubten Termin aufsperren darf, zeigt, dass der ÖVP NÖ die zahlreichen Unternehmer im Land völlig egal sind“, spricht FPÖ Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer, Klartext. Alleine in den ersten drei Lockdowns bis zum Jahresanfang war die Gastronomie fast 140 Tage geschlossen. „Dazu kam noch die von der Landeshauptfrau verordnete ‚Osterruhe‘, welche sich als ein über einen Monat dauernder harter Lockdown entpuppte. Nachdem die falschen Versprechen der ÖVP letztendlich wie ein Kartenhaus in sich zusammengefallen sind, befindet sich die Gastro nun im neuerlichen Lockdown, der ohne Not auch noch fast eine Woche länger als nötig zelebriert wird“, kritisiert Landbauer die „fahrlässige Zerschlagung einer ganzen Branche“.

Die Situation in der Gastronomie spitzte sich bereits vor Corona zu, die Ein- und Zusperrpolitik der ÖVP verschärft die Lage der Wirte nun zusätzlich. „Wer mit offenen Augen und Ohren durch die Ortschaften geht, wird feststellen, dass viele Gastronomiebetriebe nach diesem Lockdown bzw. mit Ende des Jahres nicht wieder aufsperren werden“, weiß Landbauer. „Die Entwicklung ist mehr als besorgniserregend – in den letzten 20 Jahren haben in Niederösterreich im Schnitt vier Gasthäuser pro Monat für immer zugesperrt, das ist gut ein Drittel aller Gasthäuser!“, mahnt Landbauer, der „alles unternehmen will, um das Wirtesterben im Bundesland aufzuhalten“.

„Es braucht ein Bekenntnis, dass die Gastronomie in Zukunft nicht wieder schließen muss. Die ständige Ungewissheit ist weder den fleißigen Unternehmern noch den zahlreichen Angestellten zumutbar!“, fordert Landbauer Stabilität ein. „Sämtliche Zahlen zeigen, dass die Gastronomie nicht zur Verbreitung des Infektionsgeschehens beiträgt – das müssen die verantwortlichen Personen der ÖVP endlich einmal zur Kenntnis nehmen!“, verweist Landbauer auf eine Studie des Robert Koch Instituts und die Zahlen der zweiten Welle, bei der die Ansteckungen in der Gastro trotz nicht vorhandener Impfmöglichkeit bei rund drei Prozent lagen. Dem NÖ Landessanitätsstab zufolge waren vor dem aktuellen Lockdown erneut lediglich zwischen 0,9 und 3,9 Prozent auf die Gastronomie zurückzuführen. „Es gibt keinen evidenzbasierten Grund, die Gastronomie zu schließen – das muss jetzt und auch für die Zukunft allen klar sein. Wenn dieses Chaos nicht schleunigst beendet wird, kommt das Wirtesterben noch vor den nächsten Lockdownfantasien der ÖVP“, so Landbauer, der einmal mehr fordert: „Lasst unsere Wirte leben!“


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