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09. Oktober 2020

FP-Schuster: NÖ Schulen droht Buffetbetreibersterben und Versorgungsausfall!

FPÖ NÖ fordert Hilfspaket, um Essensangebot an Schulen sicherzustellen

„Wenn das Land NÖ nicht bald stützend eingreift, droht ein Kollaps im Bereich der Schulbuffetbetreiber“, mahnt FPÖ-Sozialsprecherin LAbg. Vesna Schuster. „Durch das von der Bundesregierung verursachte Chaos kommt es für die Selbstständigen in diesem Bereich zu existenzbedrohenden Einbußen“, weiß Schuster. Die FPÖ NÖ fordert umfangreiche Hilfsmaßnahmen, um ein adäquates Essensangebot an den NÖ Schulen sicherzustellen.

 

Eine Erhebung von „SIPCAN – Initiative für ein gesundes Leben“ hat im Jahr 2018 ergeben, dass bundesweit knapp 490.000 Schüler von rund 1.500 Buffetbetreibern versorgt werden. „Die Betreiber kämpfen derzeit mit Personalausfällen auf der einen und einer verminderten Schülerzahl auf der anderen Seite“, zeigt Schuster auf. Nun stehen zahlreiche Arbeitsplätze auf dem Spiel, davon betroffen sind hauptsächlich Frauen bzw. Alleinerzieherinnen.

 

„Schulbuffetbetreiber arbeiten mit ca. 178 Umsatztagen, da bleibt kein großartiger Raum für Rücklagen. Zu dem Lockdown und den Sommerferien kommen nun die Ampelregelungen, wo z.B. in der Sekundarstufe II auf Distance-Learning umgestellt wird“, so Schuster. „Viele Buffetbetreiber werden durch diese Maßnahmen in den Ruin getrieben. Wie sollen dann ruckartig alle ausgefallenen Schulen versorgt werden?“, mahnt Schuster umgehende Hilfe ein. „Wenn die Bundesregierung nicht fähig oder willens ist, hier etwas zu unternehmen, dann muss das Land NÖ einschreiten und den Schulbuffetbetreibern unter die Arme greifen. Ich fordere daher ein Hilfspaket, um Umsatzausfälle durch die Corona-Ampel auszugleichen und zusätzliches Personal bezahlen zu können!“


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