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28. Mai 2021

FP-Spanring/Bors: ÖVP vereinnahmt das Bundesheer und lügt bei Kasernen-Autarkie in Langenlebarn!

FPÖ NÖ fordert Selbstversorgung am Fliegerhorst und endgültiges Aus für Zentralküche

„Tricksen, tarnen und täuschen. Mit diesen Eigenschaften, die tief in der DNA der ÖVP verankert sind, schaffen es die Schwarzen sogar beim längst notwendigen Autarkie-Ausbau der Garnison in Langenlebarn, zu schwindeln“, sagt FPÖ-Bundesrat Andreas Spanring, der die ÖVP-Ministerin Tanner in einer parlamentarischen Anfrage mit dem Umbau des Fliegerhorstes Brumowski in eine Sicherheitsinsel konfrontierte. „Von einer Verteidigungsministerin, die nicht einmal den Unterschied zwischen Kaserne und Garnison kennt, habe ich wenig erwartet. Die Antwort auf meine Anfrage ist aber derart schwach, dass sie das Papier nicht wert ist, auf dem sie geschrieben steht!“, bezeichnet Spanring die Aussagen der Ministerin als „Schall und Rauch“. Brisant ist, dass Tanner hinsichtlich einer eigenen Truppenküche am Fliegerhorst mit „kann kommen“ antwortete. „Diese Antwort ist für die Fisch“, sagt Spanring. Die FPÖ NÖ fordert erneut eine eigene Küche und damit die Möglichkeit zur Selbstversorgung in Langenlebarn.

 

„Wenn sich die ÖVP jetzt selbst für den Ausbau der Autarkie des Fliegerhorsts abfeiert, dann ist das einfach nur peinlich. Ohne voll funktionsfähiger Truppenküche vor Ort hat das nichts mit Unabhängigkeit zu tun“, sagt Andreas Bors. Der freiheitliche Bezirksparteiobmann erinnert die ÖVP daran, dass die Pläne für die Sicherheitsinsel bereits unter dem freiheitlichen Verteidigungsminister Mario Kunasek auf Schiene gebracht worden sind. „Die ÖVP musste in Wahrheit nur mehr auf den Knopf drücken“, so Bors.

 

Spannend ist auch, dass die Tullner ÖVP, insbesondere Vizebürgermeister Wolfgang Mayrhofer, nun so tut, als wäre er für den Autarkie-Ausbau verantwortlich. „In der Gemeinderatssitzung im März hat die ÖVP noch gegen unseren freiheitlichen Antrag zum Umbau der Kaserne in eine Sicherheitsinsel gestimmt“, wirft Bors der ÖVP eine „scheinheilige Doppelmoral“ vor. Im Hinblick auf das von der ÖVP viel strapazierte Miteinander wundert sich Bors darüber, dass die Freiheitlichen zum wiederholten Mal nicht zum Polit-Besuch der ÖVP am Fliegerhorst eingeladen worden sind. „Es ist nicht nur gängige Praxis, sondern auch eine Frage von Demokratie und Anstand bei Kasernenbesuchen, auch die anderen demokratisch legitimierten Parteien zumindest einzuladen. Der ÖVP kann man an dieser Stelle nur ausrichten, lernt Demokratie“, sagt Bors. 


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