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30. August 2022

FP-Teufel: Auch Hedginggeschäfte der EVN prüfen

Bürger haben Klarheit verdient

„Es ist schön, dass der Bundesrechnungshof angekündigt hat die sogenannten ‚Handelsgeschäfte‘ der Wien Energie prüfen zu wollen“, kommentierte der der freiheitliche Wirtschaftssprecher im NÖ-Landtag, Ing. Mag. Reinhard Teufel diesbezügliche Berichte im Ö1-Mittagsjournal. „Noch besser wäre es allerdings, wenn die Bundes- und Landesrechnungshöfe von sich aus alle anderen Energieversorgungsunternehmen ebenso prüfen würden und dabei die Risiken solcher Derivatgeschäfte neutral bewerten“, forderte Teufel.

So weise etwa der Quartalsbericht der EVN, der am 25.08.2022 veröffentlicht wurde, einen lang- und kurzfristigen Schuldenstand aus Hedging Positionen in der Höhe von 105,9 Millionen EUR aus. Dies sei eine Verfünffachung gegenüber dem Vorjahr. „Die EVN erscheint mir als grundsolides Unternehmen mit ordentlichem Risikomanagement. Allerdings dachte ich das auch von der Wien Energie“, so Teufel, der eine Offenlegung der tagesaktuellen Risikokennzahlen, angesichts der Wien Energie Spekulationen als absolut notwendig bezeichnete. „Die Bürger und Stromkunden haben das Recht zu erfahren, wie es um ihren Landes-Energieversorger steht“, betonte Teufel. 


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