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24. Mai 2018

FP-Teufel: Bienenleben retten mit innovativer, neuer Spritztechnik – FPÖ fordert Förderungen der „Droplegs“

Neuartige Methode beim Ausbringen von Pestiziden verringert Bienensterben

Das Massensterben der Bienen ist seit Jahren ein großes Problem: Verenden die nützlichen Tiere, dann gibt es auch weniger Äpfel, Kirschen oder Tomaten. Denn bei der Bestäubung sind die Tiere nur schwer zu ersetzen. Nicht nur Neonicotinoide sind gefährlich, auch andere Pestizide können die Nützlinge schädigen. „Es ist fünf Minuten vor zwölf! Um das Leben der Bienen zu schützen, kann nun eine neue Technik beim Ausbringen von Spritzmitteln Abhilfe schaffen. Die Freiheitlichen fordern daher, dass diese Methode rasch flächendeckend eingeführt und verstärkt gefördert wird“, so FPÖ-LAbg. Mag. Reinhard Teufel.

Die tiefergehängten Spritzdüsen, sogenannte „Droplegs“ (Hängebeine), erreichen viele Blüten gar nicht und halten sie somit pestizidfrei. Die Wirkstoffkonzentration in den Blüten ist dadurch gleich 200-400 Mal geringer als beim herkömmlichen Spritzen von oben. Teufel: „Auch für Pflanzen stellt die neue Spritztechnik mit den Hängebeinen keine Gefahr da. Rapsblüten, welche eine wichtige Nahrungsquelle der Bienen sind, werden durch die neue Methode nicht geschädigt. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Abdrift des Spritzstoffes geringer ist und die Landwirte dadurch weniger Spritzmittel benötigen.“

„Unsere Landwirte sollten vermehrt auf diese neuartige Spritztechnik setzten. Damit eine nachhaltige Zukunft für die Bienen und somit auch für uns Menschen gesichert ist.“


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