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12. März 2020

FPÖ-Landbauer: Österreichische Obdachlose statt Flüchtlinge unterbringen

„Bürgermeister mit Herz“-Initiative ist absurd

„So lange es in Österreich Obdachlose gibt, ist eine Diskussion über die Aufnahme von sogenannten Flüchtlingen aus der Türkei absurd“, sagte der freiheitliche Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer. Die von der SPÖ initiierte "Bürgermeister mit Herz“-Initiative, die sich bereit erklärt habe, „Geflüchtete“ aufzunehmen, sei angesichts der derzeit 21.567 obdachlosen Österreicher (Quelle: Statistik Austria), obszön, so Landbauer. Jenen ÖVP-Bürgermeistern, die sich dieser Initiative anschließen wollen sei das Bibelzitat „Liebe Deinen Nächsten“ in Erinnerung gerufen. „Den Nächsten!“, betonte Landbauer, „Nicht den Übernächsten oder gar den Überübernächsten.“

Offenbar gebe es genügend Möglichkeiten Menschen unterzubringen, kommentierte Landbauer die Initiative der SPÖ. Es stelle sich also die Frage, warum die ach so guten SPÖ-Bürgermeister nicht zuerst die eigenen österreichischen in Not befindlichen Menschen versorgen wollen. So hätten etwa die niederösterreichischen SPÖ-Bürgermeister von Traiskirchen und Trumau angeboten, Migranten aus dem griechisch/türkischen Grenzgebiet aufzunehmen. „Ich fordere Sie auf, meine Herren Bürgermeister, die bei ihnen freien Unterkunftskapazitäten österreichischen Obdachlosen zur Verfügung zu stellen“, rief Landbauer zur Solidarität mit der eigenen Bevölkerung auf.

In den zehn Jahren zwischen Anfang 2008 und Ende 2017 seien insgesamt knapp 91.000 Menschen von mindestens einer Episode von Wohnungslosigkeit betroffen gewesen, zitierte Landbauer aus einem Artikel des „Falter“. Das entspreche etwas mehr als einem Prozent der österreichischen Wohnbevölkerung. „Das ist für einen westlichen Sozialstaat wie Österreich, mehr als blamabel“, so Landbauer. „Die Herren ‚Bürgermeister mit Herz‘ sollten ihr Herz für die eigene Bevölkerung entdecken, bevor sie sich als willfährige Gehilfen der internationalen Schleppermafia lächerlich machen“, betonte Landbauer.


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