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10. März 2020

FPÖ-Landbauer: „Sicherheitsinseln“ - Land Niederösterreich muss einspringen

Situation in Italien sollte Warnung genug für uns sein

„Die vom Bundesheer geplanten sogenannten ‚Sicherheitsinseln‘, werden wohl in absehbarer Zeit nicht verwirklicht werden können, da die ÖVP-Regierung das Heer wieder einmal finanziell aushungern lässt“, sagte der freiheitliche Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer. Angesichts von Zuständen wie im benachbarten Italien, dürfe mit der Errichtung dieser wichtigen Versorgungszentren nicht länger zugewartet werden, sagte Landbauer, der die niederösterreichische Landesregierung aufforderte hier finanziell einzuspringen.

„Sicherheitsinseln“ sind Stützpunkte, die als Rückzugsort für Personal, Fachleute und teils auch für die Bevölkerung im Krisenfall dienen sollen. Die Standorte des Bundesheeres sollen den Menschen im Krisen- und Katastrophenfall möglichst autark für eine längere Zeit als Schutz- und Rückzugsort dienen. Hierbei geht es vor allem um die nötige Energie- und Wasserversorgung sowie um Lagerkapazitäten. Für Niederösterreich sind der Fliegerhorst Brumowsky in Langenlebarn und die Burstyn-Kaserne in Zwölfaxing vorgesehen.

„Wenn es schon das ÖVP-geführte Verteidigungsministerium nicht schafft, die Menschen im Krisen- und Katastrophenfall zu versorgen, dann muss wenigstens das Land einspringen“, forderte Landbauer Mikl-Leitner auf, unbürokratisch und rasch diesbezügliche Absprachen mit der Verteidigungsministerin zu treffen. Schließlich sind Tanner und Mikl-Leitner bestens bekannt aus den gemeinsamen Tagen im Niederösterreichischen Landtag. „Niederösterreich muss die Finanzierung der beiden vorgesehenen Sicherheitsinseln übernehmen“, betonte Landbauer. Ob das Land nun alleine zahle, dem Heer einen Kredit gebe, oder die Mittel des Katastrophenfonds abrufe, sei nebensächlich. „Wichtig ist, dass die Niederösterreicher im Krisenfall ausreichend versorgt sind“, forderte Landbauer Mikl-Leitner auf, rasch neue Wege zu gehen.


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