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03. Februar 2021

Landesrat Waldhäusl: Finanzielle Unterstützung des pandemiegeplagten „Weißen Zoos“ in Kernhof!

Hilfe vom Land NÖ für Vorzeigebetrieb - Tierschutz-Landesrat übergab Betreiber 9.000 Euro

Der andauernde Lockdown sorgt für immer mehr massive Probleme auch im Bereich des Tierschutzes, etwa kann der „Weiße Zoo“ in Kernhof den Einkommensverlust durch die Schließung nicht mehr kompensieren. Landesrat Gottfried Waldhäusl sprang nun mit Fördermittel aus dem Tierschutzbudget ein und überbrachte 9.000 Euro für Futtermittel: „Es geht darum, den Tieren über den Lockdown bzw. den Winter zu helfen und darüber hinaus auch einen Betrieb zu retten, der für das gesamte Bundesland einen enormen Mehrwert hat. Das ist für mich Hausverstand!“

 

Der „Weiße Zoo“ besteht seit über 20 Jahren, das weltweit einzigartige Kameltheater ist weit über die Landesgrenzen bekannt. „Jedes Jahr pilgern tausende und abertausende Tierfreunde nach Kernhof, um die weißen Tiger, Schneeleoparden, Ozelote, Jagurarundis oder die seltenen Albinos von Wasch- bis Nasenbären oder aber die Darbietungen mit den Kamelen zu bewundern“, weiß Waldhäusl. „Auch viele Schulklassen profitierten davon, ein regelmäßiger Bildungsauftrag wurde dadurch erfüllt. Mit den Lockdowns war es von einem Tag auf den anderen vorbei. Während die Einnahmen zur Gänze ausblieben, liefen bzw. laufen die Kosten für Tierfutter, Tierarztkosten, Lohn- und Heizkosten permanent weiter.“ Laut dem Betreiber werden beispielweise pro Tag mehr als 100 Kilo Fleisch und Spezialfutter benötigt, diese und alle weiteren Kosten werden längst aus der Privatkassa bezahlt.

 

Weil aber auch dieses Budget enden wollend ist, hat sich der Betreiber nun hilfesuchend an das Land NÖ gewandt. Tierschutz-Landesrat Waldhäusl hat sich prompt bereit erklärt, mit einem namhaften Betrag aus dem Tierschutzbudget einzuspringen, um dem „Weißen Zoo“ über die schwierigen Zeiten zu helfen. „Es ist für mich eine Selbstverständlichkeit, hier zu unterstützen. Auch wenn die Situation noch so schwer ist, auf die Tiere - und auch unsere Vorzeigebetriebe - dürfen wir niemals vergessen!“


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