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13. Februar 2006

Rosenkranz: Bundeskanzler soll Übergangsfristen sofort notifizieren

Arbeitsmarkt hat Strukturproblem

In einer gemeinsamen Pressekonferenz nahmen FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache und die freiheitliche Nationalratsabgeordnete Barbara Rosenkranz heute zum Problem der Arbeitslosigkeit Stellung.

Der österreichische Arbeitsmarkt habe nicht nur ein Konjunktur-, sondern auch ein Strukturproblem, erklärte Rosenkranz. Die Arbeitslosigkeit befinde sich jetzt auf einem Höchststand und steige stetig weiter, während auch die Beschäftigung steige. Dies liege auch daran, daß der Arbeitsmarkt nicht geschützt, sondern jetzt bereits offen sei. immer mehr Menschen in unserem Land würden zu immer niedrigeren Löhnen arbeiten. Seit Jahresbeginn verschärfe sich das Problem, da mit dem neuen Ausländerbeschäftigungsgesetz auch der Zugang von Angehörigen von ausländischen Beschäftigten zum österreichischen Arbeitsmarkt wesentlich erleichtert worden sei.

Zudem gebe es ständig weitere Belastungen durch die EU, sagte Rosenkranz. Die Dienstleistungsrichtlinie etwa sei keineswegs entschärft worden. In der Theorie sei unser Arbeitsmarkt geschützt, durch die Hintertüre sei er aber schon lang offen. Die freiheitliche Abgeordnete forderte in diesem Zusammenhang den Bundeskanzler auf, die Übergangsfristen sofort zu notifizieren und nicht bis zum letztmöglichen Termin am 30. April zuzuwarten.


 


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