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20. Juni 2022

FP-Handler: Sechste Urlaubswoche für alle Arbeitnehmer ist Frage der Fairness!

FPÖ NÖ will Urlaubsgesetz an die Lebensrealitäten anpassen

„Wer 25 Jahre lang arbeitet, hat sich eine sechste Urlaubswoche redlich verdient. Der Leistungsdruck wird immer höher und die Zeit für Familie und Freunde immer knapper“, sagt FPÖ-Arbeitnehmersprecher LAbg. Jürgen Handler. Er fordert eine Anpassung des Urlaubsgesetzes an die Lebensrealitäten. „Jeder Arbeitnehmer muss nach 25 Arbeitsjahren einen gesetzlichen Anspruch auf die sechste Urlaubswoche haben“, so Handler.

 

Das österreichische Urlaubsgesetz in der aktuellen Fassung sieht vor, dass ein Arbeitnehmer zumindest 25 Jahre im selben Unternehmen sein muss, um Anspruch auf die sechste Urlaubswoche anzumelden. „Das ist realitätsfremd und nicht mehr zeitgemäß, denn kaum jemand schafft es heutzutage noch, 25 Jahre durchgehend im selben Unternehmen zu arbeiten. In manchen Branchen, wie dem Tourismus, ist so etwas faktisch unmöglich“, sagt Handler. Vor allem in jungen Jahren werden von den Arbeitnehmern viele Unternehmen sprichwörtlich `ausprobiert´, neudeutsch nennt man das `Jobhopping´, bis man den geeigneten Arbeitsplatz findet, bei welchem man langfristig bleiben möchte.

 

Die FPÖ NÖ will die sechste Urlaubswoche unabhängig allfälliger Arbeitsplatzwechsel. „Wer seinen Job wechselt, wird bestraft. Das kann es nicht sein. Leistung muss sich wieder lohnen. Das Arbeitsleben wird immer komplexer, daher müssen die Arbeitnehmer auch mehr Zeit zur Erholung haben“, betont Handler. 


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