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15. Dezember 2022

FP-Landbauer: Johanna Mikl-Leitners Gesundheitspolitik macht krank!

Landarztgarantie gescheitert – nun folgt nächstes ÖVP-Märchen

„Johanna Mikl-Leitner ist an ihrer eigenen Landarztgarantie gescheitert. Die Zahl der leeren Kassenarztstellen explodiert. Die Versorgung wird immer schlechter. Statt ehrlicher Lösungen präsentiert die ÖVP-Landesparteiobfrau kurz vor der Landtagswahl das nächste Märchen. Ein einzelnes Pilotprojekt soll das kranke Gesundheitssystem auf Vordermann bringen? Das ist unglaubwürdig, nicht ehrlich und verantwortungslos“, kritisiert FPÖ Landespartei- und Klubobmann im NÖ Landtag, Udo Landbauer die heutige Showeinlage der ÖVP-Landeshauptfrau.

 

„Die Niederösterreicher bezahlen jeden Monat hohe Krankenkassenbeiträge und haben ein Anrecht auf eine ordentliche regionale Gesundheitsversorgung – ohne wochenlang auf Termine zu warten und ewiglange Wegstrecken in Kauf zu nehmen. Es braucht keine Ankündigungen, sondern Lösungen und zwar jetzt“, sagt Landbauer.

 

Seit der von Mikl-Leitner versprochenen Landarztgarantie gibt es so viele unbesetzte Kassenarztstellen wie noch nie zuvor. Niederösterreichweit sind 60 Kassenarztstellen unbesetzt. 32 Allgemeinmedizin- und 28 Facharztstellen. „Viele Kassenarztstellen werden gar nicht mehr ausgeschrieben, weil sie schon so lange unbesetzt sind. Das ÖVP-System versagt völlig. Die Leidtragenden sind die Kinder, Familien und Senioren, die mit einem kranken Gesundheitssystem konfrontiert sind“, verweist Landbauer auf den Rechnungshofbericht zur Allgemeinmedizinischen Versorgung aus dem Jahr 2021. Niederösterreich verzeichnet bei einem Anstieg der Bevölkerung um 6 Prozent einen Rückgang der Allgemeinmedizinischen Verträge um 6 Prozent. Die Auslastung je besetzter Planstelle stieg um 11 Prozent. „Mit der Landarztgarantie hat Mikl-Leitner weniger und nicht mehr Kassenarztstellen geschaffen“, berichtet Landbauer.

 

Als dringende Sofortmaßnahme fordert Landbauer die 100-prozentige Rückerstattung des Kassenarzttarifes bei Wahlärzten in jenen Regionen, wo eine akute Unterversorgung besteht. Für Niederösterreich ist dies beispielweise in der Region Weinviertel für die Kinder- und Jugendheilkunde unbedingt notwendig! Zur wohnortnahen medizinischen Grundversorgung der Bevölkerung sollen mobile Kassenordinationen eingerichtet werden. „Niederösterreich braucht eine landesweite strategische Versorgungsplanung der Gesundheitseinrichtungen anstatt zielloses Verwalten. Mehr Prävention und eine bessere regionale Versorgung sind der Schlüssel für ein gesundes Niederösterreich“, sagt Landbauer.


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