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20. Juni 2022

FP-Teufel: Wegen Stromknappheit E-Autos den Stecker ziehen!

Deutscher Finanzminister Lindner zeigt vor wie es geht

„Die Strompreise steigen immer weiter an. Grund dafür ist die Verknappung der Ware Strom – Stichwort Angebot und Nachfrage. Es ist daher der völlig falsche Weg mit der Subventionierung von E-Autos den Stromverbrauch noch weiter mutwillig anzuheizen“, forderte der Freiheitliche Wirtschaftssprecher im NÖ-Landtag, Ing. Mag. Reinhard Teufel, die Initiative des Deutschen Finanzministers Lindner nach einem schnellen Ende der maßlosen Subventionierung von Elektroautos auch in Österreich umzusetzen.

 

Ein Elektroauto sei aktuell wesentlich teurer als vergleichbare Diesel- oder Benzinmodelle. Dadurch sei das Statussymbol der österreichischen Bourgeoisie fast ausschließlich für Spitzenverdiener erschwinglich. „Der arbeitende Mittelstand hat davon rein gar nichts. Die Reichen werden von den Grünen gesponsert“, bringt es Teufel auf den Punkt. Denn schlussendlich sei die Förderung der Elektroautos ein reines Klientelprogramm für die urbane Bobo-Szene.

 

Angesichts des Mehrverbrauchs an Strom, den die E-Autos verursachen würden, sei es auch notwendig über ein partielles Fahrverbot dieser künstlichen Stromfresser nachzudenken. Vor allem im Winter, wenn die Energie zum Heizen und für Warmwasser gebraucht würde, sei es unverantwortlich Menschen frieren zu lassen, nur weil Innenstadt-Bobos ihre Befindlichkeitsstörungen mit einem Tesla kompensieren wollen, so Teufel.

 

„Ähnliche Initiativen gab es bereits in der Vergangenheit, als die EU eine Leistungsbeschränkung für Staubsauger auf max. 900W festgelegt hat“, erinnerte Teufel. Man wollte damals damit Energie sparen und das Weltklima retten. Ein ähnliches Vorhaben verfolgte man mit dem Ende der Glühbirne ab 2009. „Wenn man die Probleme vor der eigenen Haustüre nicht lösen kann, dann sucht man sich offensichtlich andere“, so Teufel weiter, der daran erinnerte, dass der Elektromotor eines Autos nicht 80W wie eine Glühlampe oder 900W wie ein Staubsauger habe, sondern bei 100.000W anfange und in der Mittelklasse problemlos bis 250.000W gehen könne. „Die Schildbürger würden vor Neid erblassen. Höchste Zeit, den stromfressenden E-Autos den Stecker zu ziehen“, so Teufel.


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