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07. Juni 2018

FP-Waldhäusl: Bewohner der Asylunterkunft St. Gabriel werden in anderen Quartieren untergebracht

Dutzende Polizeieinsätze und ein brutaler Mord - Sicherheitslandesrat nimmt Sorgen und Bedenken der Landsleute vor Ort ernst

„Die Sicherheit der Bevölkerung hat für mich als zuständiges Regierungsmitglied absolute Priorität! Aufgrund wiederholter Vorfälle in der Asylunterkunft St. Gabriel sehe ich mich nunmehr gezwungen, umgehend über 100 Bewohner in anderen, bestehenden Quartieren unterzubringen“, so Landesrat Gottfried Waldhäusl. „Ich nehme die Sorgen der Bewohner vor Ort ernst und hoffe somit, dass nun wieder einigermaßen Ruhe einkehrt!“

Die Asylunterkunft St. Gabriel fand lange nicht aus den Schlagzeilen: Bereits 2015 kam es zu 29 Polizeieinsätzen in und im Umfeld des Objektes. Im Jahr 2016 wurden alleine bis März sage und schreibe 42 Einsätze verzeichnet, im Vorjahr wollte sich ein 21-jähriger Palästinenser anzünden. In der Nacht auf 3. Mai des heurigen Jahres gipfelte die Gewaltserie darin, dass ein 25-jähriger Nigerianer einem Asylwerber aus Bangladesch ermordete. „Am Tag nach diesem grauenvollen Vorfall attackierte der Mann mit der Tatwaffe Kinder schließlich auf einem Spielplatz“, schildert Waldhäusl die Details.

Nach den wiederholten Auseinandersetzungen und Übergriffen steht die Frage hinsichtlich der Sicherheitsvorkehrungen in und rund um die Einrichtung im Raum. Auch der örtliche Bürgermeister vermerkte kürzlich gegenüber Medien, dass die meisten Polizeieinsätze im Zusammenhang mit Asylwerbern in St. Gabriel zu verzeichnen sind. „Diese Situation ist unseren Landsleuten vor Ort nicht mehr zumutbar! Ich habe nunmehr veranlasst, dass die Bewohner dieses Hauses kurzfristig in anderen Quartieren in Niederösterreich untergebracht werden. Dort ist auch die notwendige 24-Stunden-Betreuung garantiert.“

„Viele Anrainer von St. Gabriel haben ihrer Sorge Ausdruck verliehen, ich nehme diese Menschen ernst“, argumentiert Waldhäusl. „Sicherheit kann man nie zu 100 Prozent garantieren! Aber es gehört zu meinen Aufgaben, auf derartige Vorfälle raschestmöglich zu reagieren!“


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