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30. März 2021

Landesrat Waldhäusl zur NÖ Tierschutzhotline: Weiterbetrieb ist für nächste sechs Monate gesichert!

Erfolgreiche Initiative: Schreckliche Tierquälerei in Zwettl wurde aktuell durch professionelle Hilfestellung der Hotline-Mitarbeiter beendet

„Seit 1. Oktober 2020 ist die NÖ Tierschutzhotline in Betrieb, knapp 760 Tieren in Not konnte umgehend geholfen werden. Wie richtig und wichtig diese Einrichtung tatsächlich ist, hat sich etwa aktuell bei einem besonders schrecklichen Fall von Tierquälerei im Bezirk Zwettl gezeigt“, weiß Tierschutz-Landesrat Gottfried Waldhäusl. „Die Profis bei der Hotline konnten so schnell eingreifen, sodass innerhalb weniger Stunden die Behörde vor Ort war und die gequälten Hunde aus ihrem Martyrium befreit wurden.“ Nach dem Probelauf bis Ende März 2021 wurde heute ein Vertrag unterzeichnet, der den Weiterbetrieb für das nächste halbe Jahr sichert!

 

Die NÖ Tierschutzhotline ist unter 0800-000 134 ist 24 Stunden pro Tag erreichbar, und das an 365 Tagen im Jahr. „Bei einer telefonischen Erstauskunft erfahren die Anrufer, wie sie im Falle eines Notfalles reagieren sollen, ob Einsatzkräfte vonnöten sind, ob das nächstgelegene Tierheim kontaktiert bzw. in welcher Form sonst geholfen werden kann“, kennt Waldhäusl die Motivation des Teams rund um Hotline-Betreiber Florian Hinterleitner.

Weil bei dieser von Waldhäusl ins Leben gerufenen Initiative jeder Griff sitzt und vor allem keine wertvolle Zeit vergeudet wird, konnten vor einigen Tagen sieben arme Jagdhunde aus ihrem Schreckensquartier befreit werden. Einer Frau aus Groß Gerungs war in der Nacht ein verwahrloster und halb verhungerter Hund zugelaufen, sie erkannte das Tier als das ihrer nur sporadisch anwesenden Nachbarin. „Die Waldviertlerin meldete sich bei der NÖ Tierschutzhotline, wo die Rettungskette umgehend in Gang gesetzt wurde“, freut sich Waldhäusl. Die Zustände, die die Polizeibeamten im Haus vorfanden, werden sie wohl so schnell nicht vergessen. Die aufgefundenen sieben Jagdhunde verschiedener Rassen waren bis auf die Knochen abgemagert, verwahrlost, hatten offene Hautstellen und die Ruten der Tiere waren angebissen. Umgehend beschlagnahmte die Behörde die Hunde und verbrachte sie ins Tierheim Krems, Anzeige gegen die Besitzerin wegen Tierquälerei wurde erstattet.

 

In diesem Fall hat sich rasch herausgestellt, dass gegenüber der besagten Hundehalterin aus Wien bereits vor Jahren ein behördliches Tierhalteverbot ausgesprochen wurde. Kurzerhand hat sie besagtes Haus in Groß Gerungs angemietet und dort die sieben Hunde aus Zuchtgründen gehalten. „Schon seit Beginn meiner Amtsperiode fordere ich die Umsetzung einer bundesweiten Datenbank, wo Tierhalteverbote bei der Anmeldung in jedem Gemeindeamt Österreichs auf Tastendruck aufscheinen. Aufgrund meiner Initiative ist Niederösterreich bei der Installierung des Konzepts in Vorleistung gegangen, die Umsetzung steht bevor. Wobei der Ball beim zuständigen Bundesminister Anschober liegt!“


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