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02. Mai 2018 | Tierschutz

Tierschutz-Landesrat Waldhäusl setzt Initiative gegen Welpenmafia

Innenministerium sichert verstärktes Augenmerk bei Kontrollen zu

Auf Anregung von Tierschutz-Landesrat Gottfried Waldhäusl wird jetzt der Kampf gegen den illegalen Handel mit Hundewelpen intensiviert. Peter Goldgruber, Generalsekretär im Innenministerium, sicherte Waldhäusl bei einem Treffen im BMI in dieser Sache die Unterstützung durch Innenminister Herbert Kickl zu: „Der Minister wird die zuständigen Polizeibehörden anweisen, bei Kontrollen an den Grenzen zu den osteuropäischen Nachbarstaaten verstärkt nach illegal importierten Hundebabys Ausschau zu halten. Dadurch soll der Welpenmafia das Leben schwer gemacht werden!“

 

Anlassfall für die niederösterreichweite Initiative war ein slowakischer Autolenker, der kürzlich in Wolfsthal (Bruck an der Leitha) angehalten wurde. In seinem Kofferraum fanden sich zusammengepfercht sage und schreibe gleich 29 Hundewelpen, die laut Aussage des Lenkers in Wien einem Partner übergeben hätten werden sollen. Die Hundebabys wurden im Tierheim Bruck untergebracht, jetzt ermitteln die Behörden nach Hintermännern im Ausland.

 

Waldhäusl: „Nachdem die Welpenmafia aus dem Osten – aber auch diverse Einzeltäter – jetzt Hochsaison haben, agiert die FPÖ.  Ich will dem wilden Treiben, bei dem die erst wenige Wochen alten Tiere oft vom Muttertier viel zu früh getrennt und dann hunderte Kilometer unter erbärmlichsten Bedingungen kreuz und quer durch diverse Länder transportiert werden, einen Riegel vorschieben!“


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